Kultur
Interkultureller Chor mit Flüchtlingen und Einheimischen startet
Frankfurt a.M. (epd). Die Frankfurter Musikinitiative "Bridges - Musik verbindet" startet einen Chor mit Flüchtlingen und Einheimischen. Ähnlich wie bei dem 2015 gegründeten interkulturellen Orchesterprojekt werden nun Sänger gesucht, die aus ihrer Heimat geflohen sind und gemeinsam mit deutschen Chorsängern proben und auftreten wollen, wie die Initiative am 11. April mitteilte. Bei dem Konzert des Bridges-Orchesterprojekts am Dienstag, 18. April, um 20 Uhr im hr-Sendesaal in Frankfurt würden zum Auftakt auch 15 Sänger ein traditionelles und eigens für diese Besetzung komponiertes orientalisches Werk aufführen.

Der interkulturelle Chor sucht nach Angaben der Initiative Sängerinnen und Sänger, die eine musikalische Vorbildung haben und neugierig darauf sind, europäische und orientalische Stücke in verschiedenen Sprachen zu proben. Die Leitung hat Tatyana Kharina, die in Russland musikalisch ausgebildet wurde und an der Universität Mainz Musikwissenschaft studiert. Neben dem Singen soll der Chor auch "ein Ort für interkulturelle Begegnungen" sein.

Die Initiative "Bridges - Musik verbindet" hat nach eigenen Angaben inzwischen rund 70 Musiker aus verschiedenen Ländern zusammengebracht, die acht interkulturelle Ensembles gebildet haben. Sie haben mehr als 50 Konzerte im Rhein-Main-Gebiet und in ganz Hessen gegeben. Beim nächsten Konzert am 18. April treten alle Bridges-Musiker auf. Danach gibt es Bridges-Konzerte unter anderem am Samstag, 6. Mai, um 20 Uhr im Frankfurter Dom anlässlich der Nacht der Museen und Dienstag, 9. Mai, um 19 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden. Die Musiker können für Auftritte gebucht werden.

Der Bridges-Chor wird ab 20. April jeden Donnerstag von 19 bis 20.30 Uhr in Frankfurt proben. Interessenten wenden sich bitte an: tatyana@bridges-musikverbindet.de

Internet: http://bridges-musikverbindet.de

epd lmw by all