Soziales
Diakoniepräsident: Alte Menschen stützen Gesellschaft
Eckental (epd). Alte Menschen sind nach Ansicht des bayerischen Diakoniepräsidenten Michael Bammessel eine Stütze der Gesellschaft. Im Ehrenamt und zur Unterstützung der Familien seien sie unverzichtbar, sagte Bammessel bei einer Veranstaltung des Diakoniewerks Martha-Maria h im mittelfränkischen Eckental (Landkreis Erlangen-Höchstadt). Er rief dazu auf, das Alter positiv zu sehen. "Unser Land ist reich an Menschen mit Lebenserfahrung. Das ist ein Segen", erklärte der Diakoniepräsident.

Jeder Fünfte in Bayern sei heute über 65 Jahre alt, sagte Bammessel. Ein Drittel von ihnen engagiere sich ehrenamtlich. Ohne ihre Bereitschaft zum Engagement wäre es nicht gelungen, die Begleitung und Integration der Flüchtlinge in den vergangenen zwei Jahren so zu bewältigen, wie es geschehen sei.

Auch im Alltag vieler Familien spielten ältere Menschen eine zentrale Rolle, "wenn es darum geht, das System Familie am Laufen zu halten" sagte Bammessel. Denn sie ermöglichten jüngeren Familienmitgliedern die Berufstätigkeit und stellten damit direkt oder indirekt auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. (00/0154/17.01.2018)