Das Kinderhilfswerk "terre des hommes" hat anlässlich des Deutschlandsbesuchs von UN-Sonderberichterstatter Vernor Munoz die Benachteiligung von Flüchtlingskindern im deutschen Bildungssystem kritisiert. Der Jura-Professor aus Costa Rica habe bereits vor zwei Jahren bemängelt, dass Migranten- und Flüchtlingskinder unzureichende Bildungschancen hätten. Es sei seitdem nicht erkennbar, dass seine Empfehlungen von den Behörden wirklich ernst genommen würden, sagte Sonja Welp von der Hilfsorganisation. Munoz nimmt an diesem Wochenende an einer Diskussionsveranstaltung in Oldenburg teil."Viele Kinder und Jugendliche in den von 'terre des hommes' in Deutschland geförderten Projekten müssen immer noch zahlreiche Hürden überwinden, um eine Schule oder einen Ausbildungsplatz zu finden", sagte Welp. Ihre Integration werde so durch den Staat selbst behindert.