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  "Kummer-Krug" für Opfer der Finanzkrise gut gefüllt

Frankfurt a.M. Der "Kummer-Krug" für die Opfer der Finanzkrise in der Alten Nikolaikirche am Frankfurter Römerberg wird gut angenommen. "Wir haben bisher rund 50 Gebetszettel im Krug gefunden", sagte der evangelische Stadtkirchenpfarrer und Initiator Jeffrey Myers am Montag dem epd. Vor einer Woche hatte er den "Kummer-Krug" in der Kerzenecke seiner Kirche, welche in Fussnähe zum Bankenviertel liegt, aufgestellt. "Krisenopfer" können dort Zettel mit ihren Fürbitten und Sorgen, aber auch mit ihrem Dank und ihren Hoffnungen einwerfen.

Zu der Aktion hatte Myers das Bibelwort "Gott, sammle meine Tränen in deinen Krug" (Psalm 56,9) angeregt. Auf den Zetteln finde sich unter anderem die Bitte, das Vertrauen wiederherzustellen, "und dass die Angst nicht siegt". "Erfreulicherweise deuten manche in ihren Fürbitten die Krise als Chance, eine gerechtere Welt zu gestalten", sagte der Theologe.

epd leh jup





 
 

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