Unkenrufe
Der polnische Regisseur Robert Glinski wurde durch Hi, Tereska bekannt, der auch bei uns auf einigen Festivals lief. Nun adaptiert er, nach einem Drehbuch von Klaus Richter, den Roman „Unkenrufe“ von Günter Grass. Der Roman erzählt die heiter-melancholische Liebesgeschichte zwischen einem Deutschen (Matthias Habich) und einer Polin (Krystyna Janda), in die sich der Einzug des Kapitalismus in Polen mischt.
Sven Taddicken
Sein erster Langfilm, Mein Bruder der Vampir, löste auf Festivals wie bei Kritikern ein beachtliches Echo aus. Nun dreht Taddicken seinen zweiten Film Emmas Glück, der von der merkwürdigen Beziehung zwischen der Schweinezüchterin Emma und dem todkranken Max handelt. Die Hauptrolle spielt Maria Simon.
Exorcist: The Beginning
Im August letzten Jahres hatte das Studio Morgan Creek Paul Schrader kurz vor dem Abschluss der Arbeiten an dem Exorzist-Prequel als Regisseur gefeuert. Der für den Nachdreh engagierte Renny Harlin drehte jedoch nicht nur einige Szenen neu, sondern den ganzen Film, mit überarbeitetem Drehbuch und teilweise neuer Besetzung. Nun sollen beide Filme im Doppelpack auf DVD herauskommen. Den Start im Kino, in den USA geplant für den 15. August, wird allerdings nur einer schaffen: die Variante von Renny Harlin.
Steven Spielberg
will im Juni mit den Dreharbeiten zu einem Film über den Terroranschlag während der Olympischen Spiele in München 1972 beginnen – sein erster „europäischer“ Film nach Der Soldat James Ryan. Am 15.9. 1972 hatten acht palästinensische Terroristen das Quartier der israelischen Mannschaft überfallen und neun Geiseln genommen, die bei der Befreiungsaktion umkamen. Die Hauptrolle des Films, in dem das Breslauer Stadion das Münchner Olympiastadion ersetzt, wird Ben Kingsley spielen.