Fachdienst
Personalien aus der Sozialbranche
Der mitteldeutsche Diakoniechef Eberhard Grüneberg geht in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde bereits im vergangenen Herbst der bisherige Dresdner Stadtmissionschef Christoph Stolte gewählt. Mit einem Festgottesdienst ist der mitteldeutsche Diakoniechef Eberhard Grüneberg am 16. Juni in Halle in den Ruhestand verabschiedet worden. Zum anschließenden Empfang im Stadthaus waren rund 300 Gäste geladen, darunter Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und sein Thüringer Amtskollege Bodo Ramelow (Linke). Haseloff würdigte die Arbeit von Grüneberg und dankte ihm für seinen "unermüdlichen Einsatz". Grüneberg habe nicht nur die Diakonie und die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands geprägt, er habe den sozialen und mitmenschlichen Charakter des gesamten Gemeinwesens verteidigt.

Thomas Voelzke wurde zum neuen Vizepräsidenten des Bundessozialgerichts in Kassel ernannt. Er folgt auf Rainer Schlegel, der am 1. Oktober 2016 Präsident des Bundessozialgerichts geworden ist. Voelzke, geboren 1956 in Elmshorn, wurde 1985 Sozialrichter in Schleswig-Holstein. 1992 wurde der habilitierte Jurist in Mecklenburg-Vorpommern zum Richter am Landessozialgericht ernannt. Seit 1. Januar 1997 ist Voelzke Richter am Bundessozialgericht. Er übt derzeit den Vorsitz in dem für die Grundsicherung für Arbeitsuchende zuständigen 4. Senat und in dem für das Recht der Arbeitsförderung zuständigen 11. Senat aus. Voelzke ist seit 2010 als Honorarprofessor an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig.

Rüdiger Linck wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Vizepräsidenten des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt ernannt. Linck, Jahrgang 1959, wurde 1989 Arbeitsrichter in Baden-Württemberg. Im Dezember 1993 kam er zum Sächsischen Landesarbeitsgericht. Seit Mai 2001 gehört er dem Bundesarbeitsgericht an. Er war dort in verschiedenen Senaten tätig, im Mai 2014 wurde er Vorsitzender Richter des 10. Senats.